Ein Stück des Weges am Nonnenfließ – Teil 1

Nonnenfließ, Teil 2

“Bekanntes und Unbekanntes aus Werneuchen“ – in dieser Rubrik erzählen wir in unregelmäßigen Abständen in Wort und Bild über das Leben in unserer Region.

Heute berichten wir von einem Kurztrip zum Nonnenfließ.

Nonnenfließ

Nonnenfließ in der Nähe vom Forsthaus Geschirr

Hinweisschild Nonnenfließ

Hinweisschild Nonnenfließ

Oft sind wir auf unserer Fahrt nach Eberswalde am Hinweisschild vorbeigefahren.
Jetzt haben wir es endlich wahr gemacht und sind ein Stück am Nonnenfließ entlang gelaufen.
Um es vorweg zu nehmen, Naturliebhabern ist der Besuch dieses als Naturschutzgebiet ausgewiesene „Stück Natur“ sehr zu empfehlen.
Besonders gefallen haben uns die Naturbelassenheit  und das Lichtspiel der Sonne am sich durch die Landschaft schlängelnden Bach. Sehenswert sind auch der Laubwaldbestand mit seinen Buchen, Erlen und Eschen und die auf die Eiszeit basierenden Hänge zu beiden Seiten des Fließes.
Das Nonnenfließ hat eine Länge von ca. 11 km und entspringt bei Tuchen, ein Ort, der durch seine für Hochzeiten beliebte Fachwerkkirche bekannt ist.
Unseren Trip haben wir an der L200 in Spechthausen begonnen, unweit des Restaurants und Cafes Waldhof.
Der Zugang ist mit dem Schild „Nonnenfließ 300m“ ausgeschildert.
Der Weg ist mit einem blauen Balken auf weißem Grund markiert.
An Weggabelungen fehlen diese jedoch des Öfteren.
Man wandert ca. 300 m einen Waldweg entlang, bis man an einer kleinen Brücke auf das Nonnenfließ stößt.
Dort hat man einen schönen Blick auf das Fließ, dass an einigen Stellen breite Wasserflächen bildet.
Bei Sonnenschein spiegelt sich der Randbewuchs sehr schön im Wasser wider, mitunter steigen kleine Nebelschwaden über dem Wasser auf und ein Knacken und Knarzen der Bäume bei leichtem Sommerwind erzeugt ein klein wenig Gänsehaut.
Mit etwas Fantasie fühlt man sich in eine Zeit der Sagen und Mythen zurückversetzt.
Schließlich existierte einer Sage zufolge am Fließ ein Nonnenkloster, dass jedoch durch eine Flut zerstört wurde. Eine Nonne soll der Überlieferung nach überlebt haben. Ihr verdankt das Nonnenfließ seinen heutigen Namen (Quelle: Wikipedia).

An einigen Stellen des Fließes kann man sich vom Können der Biber mit ihren „Burgenbau“überzeugen.

 

7 Fotos, zum Vergrößern bitte anklicken!

Der Wanderweg ist gut befestigt. Will man an einigen Stellen direkt bis an die Uferzone, empfiehlt sich festes Schuhwerk.
Insgesamt sind wir ca. acht Kilometer (hin und zurück) entlang des Fließes gelaufen. Das ist gut ein Drittel des Gesamtlänge.
Wir müssen also noch einmal wiederkommen. Dann werden wir vielleicht am Naturbahnhof Melchow beginnen.

Wer sich mehr für das Nonnenfließ interessiert findet nachfolgend einige Quellen:

Tourismusverein Naturpark Barnim Flyer der Waldwelten Naturschutz Becher.de

mit einer Karte auf Seite 3 !  

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