Ein eher ungewöhnlicher Besuch zum Kiebitzsee

Beitragsbild Kiebitzsee

Im Werneuchener Umfeld gibt es viele kleine und größere sehenswerte Seen.
Nachdem wir vor einiger Zeit den Krummen See besucht hatten, war heute der Kiebitzsee unser Ziel.
Wer ihn nicht kennt, er liegt westlich an der Ortsteilgrenze von Krummensee und gehört zum Landkreis Märkisch – Oderland.
Startpunkt war der ehemalige Freilandsilo an der Krummenseer Ringstraße in Richtung Trappenfelde.
Von hier aus führt ein teils sandiger Weg direkt zum Kiebitzsee. Vorbei geht es an mehreren Hochspannungsleitungen, Feldern und Wiesen bis man ein Waldstück erreicht, in dem der Kiebitzsee sein „Domizil“ hat.

Panorama Kiebitzsee

 

Um den See herum führt ein Rundweg mit mehrfachem Zugang zum Gewässer.
Um es vorweg zu nehmen, anders als erwartet konnten wir kein Naturparadies erleben. Angesichts des derzeitigen Wasserdefizits ist der Wasserstand des Kiebitzsees extrem rückläufig.
Uferbereiche sind meterweise ausgetrocknet, teils aber verschlammt und nicht zu betreten.

 

Fotos (9)  zum Vergrößern bitte anklicken!

 

Betroffen gemacht hat uns aber vor allem, dass der Rückgang des Wasserstandes auch einige nicht natürliche Gegenstände zum Vorschein gebracht hat.
Ob alte Autoreifen, diverse nicht definierbare Metallgegenstände oder gar einen ausgedienten Trabbi konnten wir bei unserem Rundgang „besichtigen“.
Alles in allem ein Ort, der mehr den Freunden des morbiden Charmes gefallen wird.
Für die Strecke benötigt man um die 2 Stunden (Hin- und Rückweg, Rundweg und Besichtigung).

 

Karte – Google-Maps

Print Friendly, PDF & Email