Gutspark Tiefensee – eine Parkanlage im Verborgenen

Gutspark Tiefensee

“Bekanntes und Unbekanntes aus Werneuchen“ – in dieser Rubrik erzählen wir in unregelmäßigen Abständen in Wort und Bild über das Leben in unserer Region.

Im Mittelpunkt unseres Kurzberichtes steht heute der Gutspark Tiefensee.

Beim Begriff Gutsparks in Werneuchen fällt vielen wohl am ehesten der Gutspark in Hirschfelde ein.
Weniger bekannt ist ein anderer Park, der Gutspark in Tiefensee.
Er liegt etwas versteckt im Norden des Werneuchener Ortsteils Tiefensee, unweit der Bundesstraße B168 (Richtung Freudenberg). Am besten erreicht man ihn über den Kaliebeweg und die Parkstraße.

Um es gleich vorweg zu nehmen, den Besucher erwartet kein Bilderbuch-Park, sondern eher eine Anlage, die u.a. durch marode Parkelemente und teilweisen Wildwuchs gekennzeichnet ist.
Konturen eines Rundweges sind erkennbar, verlieren sich aber im hinteren Teil der Parkanlage.

DSC_1450 quer (1)

Wer sich aber an einem sehenswerten Altbaumbestand erfreuen kann, sollte sich einen Besuch des Gutsparks nicht entgehen lassen. Und das die Eiszeit ihre Spuren hinterlassen hat, ist an der teilweise markanten Geländeform erkennbar.
Fotofreunde werden die marode Holzbrücke über den inzwischen ausgetrockneten Parkteich als interessantes Fotomotiv zu schätzen wissen.
DSC_5219 a (1)

Es gab und gibt Bemühungen, den Gutspark Tiefensee zu renaturieren.
Ein „Parkpflegekonzept Tiefensee“ (Auftraggeber VIA Ingeniers-Gesellschaft mbH) stammt aus dem Jahr 2000.
Neben interessanten historischem Bildmaterial wird dorrt u.a. ausgeführt: „Der heutige Park mit seinen mangelhaften Wege- und Sichtbeziehungen, überalterten Pflanzungen und einem maroden Parkteich (als ”Der Gränz-See” in einer Karte von 1819/20 bezeichnet) wird der ihm zugedachten Rolle nicht gerecht. Gleichzeitig bietet er jedoch durch seine eiszeitlich geprägte Topographie und den Altbaumbestand große Potentiale“. 

Der Regionalpark Barnimer Feldmark hat  ein Konzept „Renaturierung Gutspark Tiefensee“ am 29.06.2016 im Ortsbeirat Tiefensee vorgestellt.

 

Weitere Fotos (6) –  zum Vergrößern bitte anklicken!

 

Quellen:
Medien:

MOZ-Artikel vom 03.08.2016

Print Friendly, PDF & Email